O. H. Hajek Museum

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Fluxus

Vergleichbar dem Environment und dem Happening ist die Intention des Fluxus: Ziel dieser in den späten 1950er und frühen 60er Jahren entstandenen Kunstrichtung ist ebenfalls die Aufhebung der Trennung von Kunst und Leben. Im Unterschied zum Happening folgen Fluxus-Kunstwerke einer festgeschriebenen Dramaturgie, eine Beteiligung der Zuschauer bei einem solchen „Konzert“ war nicht vorgesehen. Bei den Aufführungen von Fluxus-Kunstwerken kamen szenische und bildnerische Elemente, verbunden mit Pantomime, Tanz, Theater und Musik sowie akustische Effekte und Signale zum Einsatz. Einer der Väter des Fluxus ist der Amerikaner John Cage, der in den 1950er Jahren an der New School of Social Research in New York Kurse für „experimentelle Komposition“ durchführte. Von dort breitete sich die Fluxus-Bewegung in westeuropäische Städte aus; eines ihrer Zentren war Wiesbaden, wo George Macunias ab 1961 die Internationalen Festspiele neuester Musik organisierte, die als erste Fluxus-Veranstaltungen angesehen werden. Weitere wichtige Fluxus-Künstler sind neben John Cage u.a. Nam June Paik, Wolf Vostell und etwas später Joseph Beuys.