O. H. Hajek Museum

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Deutscher Künstlerbund

Der 1903 gegründete Künstlerbund wurde ab 1933 systematisch ausgeschaltet. 1936 kam, trotz massiver Einschüchterungen durch die Nationalsozialisten, eine vorläufig letzte Jahresausstellung in Hamburg zustande. 1950 gründete sich der Künstlerbund erneut als Standesorganisation der Künstler in der Bundesrepublik Deutschland. Bereits unter Karl Hartung, dem zweiten Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde die Haltung des Künstlerbundes gegenüber den Künstlern der »Ostzone« diskutiert, für die sich Hajek dann in seiner Amtszeit zwischen 1972 und 1979 verstärkt einsetzte. Auf Hajeks Initiative geht die Künstlersozialversicherung zurück, wie auch die Bildung eines von ihm angeregten Unterausschusses für kulturelle Angelegenheiten, dessen Aufgabe es war, die Fragen von Kunst und Kultur in ihren Zusammenhängen zu diskutieren und sie damit verstärkt in das politische Bewusstsein zu rücken.